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	<title>Kommentare fuer Das Literaturblog</title>
	<link>http://xn--krmel-lva.com</link>
	<description>Rund um´s Buch, Tipps und Rezensionen</description>
	<pubDate>Wed, 23 May 2012 04:14:39 +0000</pubDate>
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	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Dämonen&#8221; von Fjodor Dostojewski von Krümel</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/04/26/damonen-von-fjodor-dostojewski/#comment-38131</link>
		<author>Krümel</author>
		<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:14:27 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/04/26/damonen-von-fjodor-dostojewski/#comment-38131</guid>
		<description>Hallo Mathias,

nein "Schuld und Sühne" habe ich noch nicht gelesen, aber es subt und sogar in der schönen Manesse-Ausgabe. Okay, das könnte ich als nächstes, nach einer kleinen Dostojewski-Pause, von ihm lesen.

LG
Krümel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mathias,</p>
<p>nein &#8220;Schuld und Sühne&#8221; habe ich noch nicht gelesen, aber es subt und sogar in der schönen Manesse-Ausgabe. Okay, das könnte ich als nächstes, nach einer kleinen Dostojewski-Pause, von ihm lesen.</p>
<p>LG<br />
Krümel</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Dämonen&#8221; von Fjodor Dostojewski von Mathias Assmann</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/04/26/damonen-von-fjodor-dostojewski/#comment-38119</link>
		<author>Mathias Assmann</author>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:55:08 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/04/26/damonen-von-fjodor-dostojewski/#comment-38119</guid>
		<description>&lt;p&gt;Hallo,&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;ich finde Deine persönliche Rezension sehr gelungen und ausdifferenziert. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hast Du schon "Schuld und Sühne" gelesen? Meiner Ansicht nach Dostojewkijs bester Roman. Auch dort ist der Konflikt zwischen kühler Rationalität und religiösem Vertrauen das zenrale Thema, doch es wird in eine Geschichte eingebunden, die ganz unabhängig von der philosophischen Tragweite literarisch wertvoll ist. Die Figuren sind sehr ausdifferenziert und der Mörder Raskolnikov ist sicherlich nicht gefühlsduselig, aber auch kein kalter Mörder, vielmehr eine vielseitige, interessante, tragische Romanfigur.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Gruß&lt;br /&gt;
Mathias&lt;/p&gt;
</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich finde Deine persönliche Rezension sehr gelungen und ausdifferenziert. </p>
<p>Hast Du schon &#8220;Schuld und Sühne&#8221; gelesen? Meiner Ansicht nach Dostojewkijs bester Roman. Auch dort ist der Konflikt zwischen kühler Rationalität und religiösem Vertrauen das zenrale Thema, doch es wird in eine Geschichte eingebunden, die ganz unabhängig von der philosophischen Tragweite literarisch wertvoll ist. Die Figuren sind sehr ausdifferenziert und der Mörder Raskolnikov ist sicherlich nicht gefühlsduselig, aber auch kein kalter Mörder, vielmehr eine vielseitige, interessante, tragische Romanfigur.</p>
<p>Gruß<br />
Mathias</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Der Schwarm&#8221; von Frank Schätzing von Julia</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/05/01/der-schwarm-von-frank-schatzing/#comment-37932</link>
		<author>Julia</author>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:30:03 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/05/01/der-schwarm-von-frank-schatzing/#comment-37932</guid>
		<description>Ich würde deine Rezension so unterschreiben - ich habe den Schwarm vor ein paar Jahren gelesen, werde aber demnächst wohl nochmal anfangen, weil er mir damals ziemlich gut gefallen hatte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde deine Rezension so unterschreiben - ich habe den Schwarm vor ein paar Jahren gelesen, werde aber demnächst wohl nochmal anfangen, weil er mir damals ziemlich gut gefallen hatte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „Für den Rest des Lebens“ von Zeruya Shalev von Christian</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/04/19/%e2%80%9efur-den-rest-des-lebens%e2%80%9c-von-zeruya-shalev/#comment-37442</link>
		<author>Christian</author>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 13:45:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/04/19/%e2%80%9efur-den-rest-des-lebens%e2%80%9c-von-zeruya-shalev/#comment-37442</guid>
		<description>Schöne und treffende Besprechung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne und treffende Besprechung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die Farbe des Krieges von Arkadi Babtschenko von Fleischhaxen</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2009/10/01/die-farbe-des-krieges-von-arkadi-babtschenko/#comment-36356</link>
		<author>Fleischhaxen</author>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 18:08:04 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2009/10/01/die-farbe-des-krieges-von-arkadi-babtschenko/#comment-36356</guid>
		<description>Von wegen von einer friedlichen Heimat Träumen Babtschenko beschreibt ganz genau wie man alles um sich vergisst, zu einem Tier wird und nicht an die Heimat denkt wie alle behaupten die flucht bezieht sich auf eine normalität und Geborgenheit aber nicht auf Familie, Heimat oder Vergangenheit</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Von wegen von einer friedlichen Heimat Träumen Babtschenko beschreibt ganz genau wie man alles um sich vergisst, zu einem Tier wird und nicht an die Heimat denkt wie alle behaupten die flucht bezieht sich auf eine normalität und Geborgenheit aber nicht auf Familie, Heimat oder Vergangenheit</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge von Krümel</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/16/%e2%80%9ein-zeiten-des-abnehmenden-lichts%e2%80%9c-von-eugen-ruge/#comment-35328</link>
		<author>Krümel</author>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 10:31:26 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/16/%e2%80%9ein-zeiten-des-abnehmenden-lichts%e2%80%9c-von-eugen-ruge/#comment-35328</guid>
		<description>Mittlerweile habe ich ja auch "Gegen die Welt" von Jan Brandt gelesen, also dieser Roman ist fulminanter, und steht meiner Meinung nach klar oberhalb von "In Zeiten des abnehmenden Lichts". Aber diese Jurie konnte ich eh noch nie verstehen :roll:</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile habe ich ja auch &#8220;Gegen die Welt&#8221; von Jan Brandt gelesen, also dieser Roman ist fulminanter, und steht meiner Meinung nach klar oberhalb von &#8220;In Zeiten des abnehmenden Lichts&#8221;. Aber diese Jurie konnte ich eh noch nie verstehen <img src='http://xn--krmel-lva.com/wp-includes/images/smilies/icon_rolleyes.gif' alt=':roll:' class='wp-smiley' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge von Sigrid</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/16/%e2%80%9ein-zeiten-des-abnehmenden-lichts%e2%80%9c-von-eugen-ruge/#comment-35325</link>
		<author>Sigrid</author>
		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 08:38:02 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/16/%e2%80%9ein-zeiten-des-abnehmenden-lichts%e2%80%9c-von-eugen-ruge/#comment-35325</guid>
		<description>Dieses Buch hat also den "Deutschen Buchpreis 2011" gewonnen. Nach der Lektüre kam mir schon die Frage in den Sinn, ob im gesamten Jahr 2011 keine besseren Bücher im deutschsprachigen Raum geschrieben wurden.
Ich kann mich Jan in fast allen Punkten anschließen. Ein netter Roman mit vielen guten Ansätzen, der aber, für mich, an der Oberfläche bleibt. Alle Personen bleiben farblos, lediglich Charlotte wurde teilweise "greifbar". 
Die Zeitsprünge haben mich, da die dazu gehörenden Kapitel nicht sehr lang sind, eher verwirrt.
Insgesamt ein netter Roman aber ich kann mich heute, 2 Monate nach der Lektüre, nur noch bruchstückhaft an die Handlung und vor allem die Personen erinnern. Es ist wie oben beschrieben: man muss diesen Roman wirklich nicht gelesen haben!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Buch hat also den &#8220;Deutschen Buchpreis 2011&#8243; gewonnen. Nach der Lektüre kam mir schon die Frage in den Sinn, ob im gesamten Jahr 2011 keine besseren Bücher im deutschsprachigen Raum geschrieben wurden.<br />
Ich kann mich Jan in fast allen Punkten anschließen. Ein netter Roman mit vielen guten Ansätzen, der aber, für mich, an der Oberfläche bleibt. Alle Personen bleiben farblos, lediglich Charlotte wurde teilweise &#8220;greifbar&#8221;.<br />
Die Zeitsprünge haben mich, da die dazu gehörenden Kapitel nicht sehr lang sind, eher verwirrt.<br />
Insgesamt ein netter Roman aber ich kann mich heute, 2 Monate nach der Lektüre, nur noch bruchstückhaft an die Handlung und vor allem die Personen erinnern. Es ist wie oben beschrieben: man muss diesen Roman wirklich nicht gelesen haben!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ von Eugen Ruge von Jan</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/16/%e2%80%9ein-zeiten-des-abnehmenden-lichts%e2%80%9c-von-eugen-ruge/#comment-35310</link>
		<author>Jan</author>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 17:22:59 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/16/%e2%80%9ein-zeiten-des-abnehmenden-lichts%e2%80%9c-von-eugen-ruge/#comment-35310</guid>
		<description>Meine Meinung zu diesem Buch:

In aller Bescheidenheit nannte der Rowohlt-Verlag dieses Buch „einen großen Deutschland-Roman“ – man kann wirklich nur froh sein, dass der Verlag sich nicht noch weiter hat hinreißen lassen und dieses Buch als „DEN großen Deutschland-Roman“ bezeichnete. Denn mehr als ein durchaus lesenswerter, aber eben auch höchst durchschnittlicher Roman, ist dieses Buch ganz sicher nicht. Selbst die Bezeichnung „ein großer Deutschland-Roman“ ist schon arg an der Grenze der Vermessenheit.
Eugen Ruge beschreibt das, was schon häufig in ähnlicher Form beschrieben wurde. Neue Wege geht dieser Autor leider nicht, obwohl der eine oder andere neue Weg diesem Buch ganz sicher nicht geschadet hätte. So bleibt im Ergebnis eben nur ein durchschnittlicher Allerweltsroman, der ohne große Höhepunkte bleibt und der sicher auch nicht das Zeug dazu hat, sehr lange im Gedächtnis haften zu bleiben. Ruge bedient sich leider der gängigen Klischees über die deutsche Vergangenheit, über das Exil in der Sowjetunion, über die Verbannung nach Sibirien, über die Emigration nach Mexiko und über das Leben im geteilten und dann wiedervereinigten Deutschland.
Was der Autor allerdings sehr gelungen beschreibt, ist die spießbürgerliche deutsche Lebensart, in der DDR aber eben auch in der damaligen Bundesrepublik Deutschland – eine Sache, in der sich beide deutschen Staaten offenbar immer ganz einig war. Egal wie – Hauptsache aber spießbürgerlich und verbissen.
Eugen Ruge hat einen durchaus lesbaren Roman geschrieben der es aus mir unerfindlichen Gründen sogar auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011 geschafft hat. Dieses Buch wirkt insgesamt ein wenig griesgrämig, eine kleine Prise Humor hätte ihm ganz sicher nicht geschadet – allerdings verkörpert diese Griesgrämigkeit aber wohl auch deutsche Lebensart. Die wiederum wurde, wie bereits erwähnt, treffend beschrieben.
Wieso die FAZ allerdings meinte, Günter Grass wäre beim gespannten Zuhören die Pfeife ausgegangen, das erschließt sich mir nicht. Das ist mal wieder so ein Satz, der sich auf einem Buchrücken vielleicht ganz gut macht, der aber in seiner Sinnleere schon beeindruckend ist.
Muss man dieses Buch nun gelesen haben? Wenn man mitreden will, wenn man im literarischen Smalltalk mangels anderer Themen ansonsten den Mund halten müsste – ja, dann sollte man dieses Buch lesen – so hat man in der „elitären“ Runde wenigstens einmal den Mund aufgemacht. Manchmal gehört es eben zum „guten Ton“ dieses oder jenes Buch gelesen zu haben.
Wenn man aber liest, weil man Freude am Lesen hat – nein, dann muss man dieses Buch ganz sicher nicht unbedingt gelesen haben.
Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich übrigens als ich auf 3SAT ein Gespräch des Autors mit einer sich unglaublich wichtig nehmenden Dame sah, deren Name mir leider entfallen ist, die sich in halsbrecherischen Formulierungen verhedderte und dabei versuchte den Anschein zu erwecken, sie hätte Ahnung von der Materie.
Dieses Buch von Eugen Ruge bot mir keine neuen Erkenntnisse, Altbekanntes wurde nur wieder aufgewärmt. Sicher gibt es auf diesem Gebiet weitaus schlechtere Bücher – aber es gibt eben auch bessere Bücher. In Tom Liehrs „Sommerhit“ beispielsweise erfährt man mehr Wissenswertes über das geteilte Deutschland als in diesem Buch von Eugen Ruge.
Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass Ruge nicht chronologisch erzählt – er springt zwischen den einzelnen Zeitabschnitten hin und her, für den Leser durch die jeweilige Jahreszahl gut kenntlich gemacht. Diese Zeitsprünge lockern das Buch ein wenig auf und sind in stilistischer Hinsicht ein gutes Mittel den Leser bei der Stange zu halten.
Fazit: Kein schlechtes Buch, kein überragendes Buch – solider Durchschnitt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Meinung zu diesem Buch:</p>
<p>In aller Bescheidenheit nannte der Rowohlt-Verlag dieses Buch „einen großen Deutschland-Roman“ – man kann wirklich nur froh sein, dass der Verlag sich nicht noch weiter hat hinreißen lassen und dieses Buch als „DEN großen Deutschland-Roman“ bezeichnete. Denn mehr als ein durchaus lesenswerter, aber eben auch höchst durchschnittlicher Roman, ist dieses Buch ganz sicher nicht. Selbst die Bezeichnung „ein großer Deutschland-Roman“ ist schon arg an der Grenze der Vermessenheit.<br />
Eugen Ruge beschreibt das, was schon häufig in ähnlicher Form beschrieben wurde. Neue Wege geht dieser Autor leider nicht, obwohl der eine oder andere neue Weg diesem Buch ganz sicher nicht geschadet hätte. So bleibt im Ergebnis eben nur ein durchschnittlicher Allerweltsroman, der ohne große Höhepunkte bleibt und der sicher auch nicht das Zeug dazu hat, sehr lange im Gedächtnis haften zu bleiben. Ruge bedient sich leider der gängigen Klischees über die deutsche Vergangenheit, über das Exil in der Sowjetunion, über die Verbannung nach Sibirien, über die Emigration nach Mexiko und über das Leben im geteilten und dann wiedervereinigten Deutschland.<br />
Was der Autor allerdings sehr gelungen beschreibt, ist die spießbürgerliche deutsche Lebensart, in der DDR aber eben auch in der damaligen Bundesrepublik Deutschland – eine Sache, in der sich beide deutschen Staaten offenbar immer ganz einig war. Egal wie – Hauptsache aber spießbürgerlich und verbissen.<br />
Eugen Ruge hat einen durchaus lesbaren Roman geschrieben der es aus mir unerfindlichen Gründen sogar auf die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011 geschafft hat. Dieses Buch wirkt insgesamt ein wenig griesgrämig, eine kleine Prise Humor hätte ihm ganz sicher nicht geschadet – allerdings verkörpert diese Griesgrämigkeit aber wohl auch deutsche Lebensart. Die wiederum wurde, wie bereits erwähnt, treffend beschrieben.<br />
Wieso die FAZ allerdings meinte, Günter Grass wäre beim gespannten Zuhören die Pfeife ausgegangen, das erschließt sich mir nicht. Das ist mal wieder so ein Satz, der sich auf einem Buchrücken vielleicht ganz gut macht, der aber in seiner Sinnleere schon beeindruckend ist.<br />
Muss man dieses Buch nun gelesen haben? Wenn man mitreden will, wenn man im literarischen Smalltalk mangels anderer Themen ansonsten den Mund halten müsste – ja, dann sollte man dieses Buch lesen – so hat man in der „elitären“ Runde wenigstens einmal den Mund aufgemacht. Manchmal gehört es eben zum „guten Ton“ dieses oder jenes Buch gelesen zu haben.<br />
Wenn man aber liest, weil man Freude am Lesen hat – nein, dann muss man dieses Buch ganz sicher nicht unbedingt gelesen haben.<br />
Aufmerksam auf dieses Buch wurde ich übrigens als ich auf 3SAT ein Gespräch des Autors mit einer sich unglaublich wichtig nehmenden Dame sah, deren Name mir leider entfallen ist, die sich in halsbrecherischen Formulierungen verhedderte und dabei versuchte den Anschein zu erwecken, sie hätte Ahnung von der Materie.<br />
Dieses Buch von Eugen Ruge bot mir keine neuen Erkenntnisse, Altbekanntes wurde nur wieder aufgewärmt. Sicher gibt es auf diesem Gebiet weitaus schlechtere Bücher – aber es gibt eben auch bessere Bücher. In Tom Liehrs „Sommerhit“ beispielsweise erfährt man mehr Wissenswertes über das geteilte Deutschland als in diesem Buch von Eugen Ruge.<br />
Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass Ruge nicht chronologisch erzählt – er springt zwischen den einzelnen Zeitabschnitten hin und her, für den Leser durch die jeweilige Jahreszahl gut kenntlich gemacht. Diese Zeitsprünge lockern das Buch ein wenig auf und sind in stilistischer Hinsicht ein gutes Mittel den Leser bei der Stange zu halten.<br />
Fazit: Kein schlechtes Buch, kein überragendes Buch – solider Durchschnitt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neuerscheinungen im März von lotte</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/12/neuerscheinungen-im-marz-7/#comment-35262</link>
		<author>lotte</author>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 14:30:10 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2012/02/12/neuerscheinungen-im-marz-7/#comment-35262</guid>
		<description>Das Buch von Rayk Wieland hört sich sehr gut an. Ich mag Geschichten über skurrile Alltagsmenschen!
Die Neuauflage von Celans "Mohn und Gedächtnis" dürfte auf jeden Fall ein Sammlerstück sein.
Danke für das tolle Blog!
LG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Buch von Rayk Wieland hört sich sehr gut an. Ich mag Geschichten über skurrile Alltagsmenschen!<br />
Die Neuauflage von Celans &#8220;Mohn und Gedächtnis&#8221; dürfte auf jeden Fall ein Sammlerstück sein.<br />
Danke für das tolle Blog!<br />
LG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Die Hauptmannstochter&#8221; von Alexander Puschkin von Nomadenseele</title>
		<link>http://xn--krmel-lva.com/2011/11/30/die-hauptmannstochter-von-alexander-puschkin/#comment-34642</link>
		<author>Nomadenseele</author>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 12:36:55 +0000</pubDate>
		<guid>http://xn--krmel-lva.com/2011/11/30/die-hauptmannstochter-von-alexander-puschkin/#comment-34642</guid>
		<description>Trackback: http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2012/01/04/die-hauptmannstochter/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Trackback: <a href="http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2012/01/04/die-hauptmannstochter/" rel="nofollow">http://nomasliteraturblog.wordpress.com/2012/01/04/die-hauptmannstochter/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
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