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Archiv der Kategorie Bücher-Tipps

Neuerscheinungen im April

“Wilde Früchte” von Henry David Thoreau

Nie war er aktueller als heute – Henry David Thoreau, Kämpfer für Bürgerrechte und Vordenker der ökologischen Bewegung. Zum 150. Todestag des visionären Autors präsentiert der Manesse Verlag eine kleine Sensation: die deutsche Erstausgabe seiner Aufzeichnungen über „Wilde Früchte”. Liebevoll und detailgenau begleitet Thoreau Erwachen, Wachsen und Reifen der heimischen Natur.
“Im Rausch der Freiheit” von Edward Rutherfurd

Edward Rutherfurd erzählt von mutigen Frauen und mal klugen, mal gerissenen Männern, die die große Freiheit von New York, den Glanz und das Elend dieser pulsierenden Metropole bis zur Neige ausgekostet haben: Da sind die van Dycks, niederländische Einwanderer, die ihren Aufstieg dem Pelzhandel mit den Indianern verdanken.

“Den Vater töten” von Amélie Nothomb

Norman behandelt den jungen Trickkünstler Joe wie einen Sohn. Doch Joe verliebt sich in Normans Frau, die Feuertänzerin Christina. In der Wüste von Nevada kommt es zur offenen Konfrontation einer muss weichen. 

“Ein Herr mit Zigarette” von Carlo Fruttero

»Dies ist keine klassische Autobiografie, keine Lebensbeichte à la Rousseau. Man hat mich halt gefragt – zu meiner ersten Zigarette, zu den zotigen Sprüchen der Kinder, zu piemontesischen Schlössern, dazu, warum ich um Himmels willen die Hochkultur für die Niederungen des Krimis aufgegeben habe, …

Neuerscheinungen im April

“Wer Schatten küsst” von Marc Levy

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt?

“Mein Weg zu dir” von Nicholas Sparks

Mit siebzehn verlieben sich Dawson und Amanda ineinander. Sie werden ein Paar – obwohl ihre Familien nicht unterschiedlicher sein könnten und die Beziehung nach Kräften bekämpfen. Ein Jahr lang hält die Liebe stand, dann trennen die widrigen Umstände und ein Schicksalsschlag die beiden. 

“Partnerin wider Willen” von Julia Arden

Eine nicht ganz freiwillige Versetzung in die Provinz entwickelt sich zum Desaster für Kriminalkommissarin Ellen. Gleich beim ersten Fall kommt ihr die Journalistin Dana in die Quere und stört die Ermittlungen.

“Hannes” von Rita Falk

Niemand weiß, ob Hannes nach dem schweren Unfall je wieder aus dem Koma erwachen wird. Doch einer glaubt ganz fest daran: sein bester Freund Uli. Und der versucht auf seine Art, Hannes zurück ins Leben zu holen …

Neuerscheinungen im März

“Der Ameisenhügel” von Doris Lessing

Farbenfroh und leidenschaftlich schildert sie Menschen und Landschaften, aber auch Konflikte und Spannungen in der kolonialen Gesellschaft. Zwei der Geschichten erscheinen in dieser Ausgabe erstmals in deutscher Übersetzung. 

“Schwarzes Schilf” von Matthias Wegehaupt

Ein Roman, der die großen Fragen der modernen Existenz voll innerem Ernst und mit ruheloser Sehnsucht umkreist. „Er hatte einiges begriffen. Man schimpft nicht auf den Wind, der ist, wie er ist, man lernt es, ihn zu nutzen und den Böen zu begegnen.“ 

“Der kleine Rest des Todes” von Ulla Lenze

Seit ihr Vater bei einem Flugzeugabsturz tödlich verunglückt ist, ist auch Ariane irgendwie nicht mehr da. Und die rauschende Stille der indischen Palaniberge, in denen sie Monate in einem Zen-Kloster verbracht hat, scheint Lichtjahre entfernt. Spätestens als sie eines Morgens unter dem Fenster ihres Liebhabers erwacht, weiß sie, dass mit ihr etwas nicht stimmt.

“Erbarmen” von Hermann Peter Piwitt

Über die Liebe, über Phantaisen und Realität, erzählt aus der Sicht einer FrauDass Hermann Peter Piwitt eine Frau erzählen lässt, in Ich Form, ist gewiss eine Überraschung. Und sie gelingt! Vielleicht weil der Autor sich selbst und seine Geschlechtsgenossen, so aus ironisch komischer Perspektive in den Blick nehmen kann.

Neuerscheinungen im März

“Der Junge mit dem Herz aus Holz” von John Boyne

Eines Morgens läuft Noah von zu Hause fort. Ein einsamer Waldweg führt ihn zu einem Spielzeugladen voller Zauber und Magie. Hier lernt Noah einen sehr ungewöhnlichen Spielzeugmacher kennen.

“Verflucht sei Dostojewski” von Atiq Rahimi

In Kabul tötet ein verarmter junger Mann eine alte Frau. Der ehemalige Jurastudent Rassul hat es auf Schmuck und Geld der Wucherin abgesehen, denn er weiß nicht mehr, wovon er seine Familie ernähren soll. Doch während derTat kommt ihm plötzlich sein Gewissen in die Quere und erinnert ihn an das Schicksal …

“Der aufrechte Mann” von Davide Longo

Eine grandiose Parabel auf das heutige Italien und das bestechende Porträt eines Mannes, der vieles verlieren muss, um zu sich selbst zu finden. Das Land ist komplett abgeschottet. Seine Straßen sind leer; streunende Hunde und Männer mit Gewehren durchqueren die Felder; Lebensmittel, Benzin und Zigaretten werden knapp; Geschäfte und Banken schließen, es ist kein Geld mehr im Umlauf.

“Die Schwestern” von Judka Strittmatter

Kindheitsmuster Obwohl die Beziehung zwischen den Schwestern Martha und Johanne Andruschat kompliziert ist, wollen sie ein paar Tage an der Ostsee verbringen. Dort aber haben sie auch eine lieblose Kindheit verlebt, die sie als Rivalinnen zurückließ und deren Deutung sie immer wieder entzweit …

Neuerscheinungen im März

“Wohin mit mir” von Sigrid Damm

Es ist das letzte Jahr des vergangenen Jahrtausends. Gerade erst hat die Erzählerin ihren Lebensmittelpunkt im hohen Norden gefunden, in einer Landschaft, in der sie unendliche Weite und Ruhe umgibt, in der alles liegt, was sie erzählen will – …

“Der Umweg” von Gerbrand Bakker

An klaren Tagen kann man in der Ferne das Meer sehen, und auf den verwunschenen Wegen rings um das alte walisische Farmhaus ist lange niemand mehr gewandert. Es ist ein schöner Flecken Erde, den Agnes sich als Versteck ausgesucht hat. Die Gedanken an das, was sie von Amsterdam vertrieben hat ihr ahnungsloser Mann, der junge Student, vor allem aber die verstörende Angst vor dem Kommenden , lassen sich so leichter im Zaum halten.

“In hellen Sommernächten” von John Burnside

»In hellen Sommernächten« ist ein Spiel aus Licht und Schatten, aus Sehen und Verstehen, das in eine Welt entführt, in der sich alle Gewissheiten auflösen.

“Kripp” von Otto Licha

Zukunft trifft Vergangenheit in Innsbruck, der kleinen Großstadt in den Alpen, Erinnerungen an das alte Jugendzentrum MK steigen auf, das, von Sigmund Kripp und seiner im Hintergrund allgegenwärtigen Schwester Theresa geleitet, zum größten seiner Art in Europa aufstieg.

“Niemand, nirgends” von Bosko Tomasevic

Niemand, nirgends ist die Beschreibung einer Landschaft: das historische Pannonien. Tomasevic Roman umfasst das ganze 20. Jahrhundert mit all seinen Schrecken, die den Menschen seiner Illusionen beraubt und ihn nackt und orientierungslos auf sich selbst zurückgeworfen haben. 

Neuerscheinungen im März

“Eine große Zeit” von William Boyd

Boyds neuer Roman ist eine Erkundung der Tiefen menschlicher Psyche und ein Spionageroman zugleich. Mit meisterlicher Hand entwirft Boyd einen Kosmos, der die Unruhe und Rastlosigkeit einer Epoche zeigt, den schmalen Grat zwischen Brillanz und Scheitern.

“Der Nachtzirkus” von Erin Morgenstern

Er kommt ohne Ankündigung und hat nur bei Nacht geöffnet: der Cirque des Rêves – Zirkus der Träume. Um ein geheimnisvolles Freudenfeuer herum scharen sich fantastische Zelte, jedes eine Welt für sich, einzigartig und nie gesehen. Doch hinter den Kulissen findet der unerbittliche Wettbewerb zweier verfeindeter Magier statt.

“Große Ferien” von Nina Bußmann

Mit unheimlicher Präzision zieht Nina Bußmann uns hinein in ein Indizienspiel von parabolischer Gestalt. Während wir noch Opfer von Tätern zu unterscheiden suchen, drängt es uns unaufhaltsam hin zu jenem Moment, in dem ein Mann alles auf eine Karte setzt. 

“Im Tal von Vajont” von Mauro Corona

Severino Corona, genannt Zino, wächst Ende des 19. Jahrhunderts in einem kleinen Bergdorf im Friaul auf, als Waisenjunge. Als er später den jungen Raggio kennen lernt und sich mit ihm anfreundet, beschließen die beiden, eine Käserei aufzumachen. Die floriert auch bald… Aber da versucht Raggios Frau, …

Neuerscheinungen im März

Mohn Und Gedächtnis” von Paul Celan

Ein Schlüsselwerk der deutschen Nachkriegslyrik – zum 60. Jahrestag jetzt in bibliophiler Neuausgabe.

“Hoppe” von Felicitas Hoppe

Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, gescheiterte Hochzeiten und halbierte Karrieren. Und über das unbestreitbare Glück, ein Kind des Rattenfängers aus Hameln zu sein.

“Solange die Welt noch schläft” von Petra Durst-Benning

Berlin, um 1890. Josefine, Tochter eines Berliner Hufschmieds, lernt auf einer Reise in den Schwarzwald die gefährliche, für Frauen geradezu skandalöse Leidenschaft des Radfahrens kennen. Zurück in Berlin, riskiert sie dafür alles. Und sie verliert alles – …

“Kein Feuer, das nicht brennt” von Rayk Wieland

 W. ist etwa vierzig Jahre alt und Reisereporter. Ungewöhnlich ist nur, dass er nicht reist. Seine Reportagen, die in der renommierten International Geographic Revue erscheinen, sind allesamt erfunden, aber …

Neuerscheinungen im März

“Das rote Zimmer” von August Strindberg

Zum Künstlertreff im berühmten Stockholmer Restaurant Berns gesellt sich auch der junge Arvid Falk, der seines grotesken Beamtendaseins überdrüssig ist. Nach einer desillusionierenden Odysee durch Verlag, Zeitung, Kirche, Reichstag nimmt er seine Beamtentätigkeit wieder auf und heiratet.

“Die Klasse” von Hermann Ungar

Der Schüler ist der natürliche Feind des Lehrers. Das jedenfalls meint Josef Blau, ein Getriebener seines eigenen Wahns. Das Betreten der Klasse treibt ihm Schweißperlen auf die Stirn und der Unterricht verursacht ihm Angstzustände. Ungars parabelhafter Roman demonstriert am Beispiel eines paranoiden Lehrers, was die Idee totaler Zucht und Ordnung aus freien Individuen macht …

“Handorakel und der Kunst der Weltklugheit” von Baltasar Gracián

Zu einer Zeit, in der die fortdauernde Gültigkeit des humanistischen Bildungsideals der Renaissance immer stärker in Zweifel gezogen wird, rät der weitblickende Philosoph von der Verklärung der Vergangenheit ab und empfiehlt bei allem Denken und Handeln »Geistes-Gegenwart«. Mal umsichtig abwägend, mal kategorisch fordernd erklärt er, was zu tun und zu lassen sei, um sich in einer geistig, politisch und wirtschaftlich, aber auch im Alltag komplizierter gewordenen Welt zu behaupten – ohne freilich unklugerweise die Moralgesetze zu übertreten.

Neuerscheinungen im März

“Die beste Zeit ist jetzt” von Sergio Bambaren

Ist dies das Leben, von dem ich geträumt habe? Welche Ziele habe ich erreicht, welche Aufgaben warten noch auf mich? Und wie viele zweite Chancen gibt es? Leichthändig und voller Poesie erzählt Erfolgsautor Sergio Bambaren in seinem neuen Roman von den grundsätzlichen Fragen des Älterwerdens.

“Jan Seghers’ Geisterbahn” von Matthias Altenburg

Ein Buch, so aufregend wie das beginnende Jahrtausend: Jan Seghers’ Geisterbahn ist Pop und Antipop, ein Alltagsroman dieser Jahre. Ein Tagebuch als Entdeckungsreise zu den verborgenen Schönheiten und an die struppigen Ränder. Matthias Altenburg wendet sich monströsen Verbrechen zu und sucht Trost bei den Rotschwänzen in seinem Garten.

“Denkwürdigkeiten” von Eckhard Henscheid

Denkwürdigkeiten, notiert mit stilistischem Raffinement, bissig, komisch und hintergründig wie immer, immens klug und gebildet wie gewohnt. Eine kleine Geschichte der Bundesrepublik, wie man sie noch nicht gelesen hat – und das Selbstporträt eines großen deutschen Autors. 

“Krieg der Sänger” von Robert Löhr

Auf der Wartburg versammeln sich an den Weihnachtstagen 1206 die sechs bedeutendsten Dichter deutscher Zunge. Was als friedlicher Sängergipfel in Zeiten des Bürgerkriegs geplant war, artet aus in gegenseitige Provokationen und Streitereien – und endet mit dem Vorhaben, einen Wettstreit auf Leben und Tod durchzuführen …

Neuerscheinungen im März

100 Jahre Insel Bücherei - Das Jubiläumsprogramm:

“Gethsemane” von Ralf Rothmann

Und sie wurden nicht mit Goldpapier umwickelt, sondern mit dem besonderen Umschlagpapier des Jubiläumsprogramms der Insel Bücherei. Im Bücherhimmel ist also nun zu bewundern, wie der großartige Erzähler Ralf Rothmann mit seinem metaphysischen Realismus mitten in die Wirklichkeit des Berlins unserer Tage vordringt.

“Unter den Linden” von Christa Wolf

“Der Rabe” von Edgar Allan Poe

“Das unbekannte Meisterwerk” von Honoré de Balzac

“Von den Umarmungen” von Friederike Mayröcker

“Sternstunden der Menschheit” von Stefan Zweig

“Veilchen träumen schon” von Martina Hochheimer

“Liebesgedichte” von Bertolt Brecht

“Blau, die himmlische Farbe” von Gisela Linder

“Wege nach innen” von Hermann Hesse

“Wie sollich meine Seele halten” von Rainer Maria Rilke

“Lebenslang” von Günter Grass

“Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke” von Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilkes »Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke« eröffnete 1912 die Insel-Bücherei.