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Archive für Dezember 2008

“Die souveräne Leserin” von Alan Bennett

leserin.jpgEine erheiternde Lektüre für zwischendurch!

Durch einen dummen Zufall, nämlich dass die Königin ihre Hunde bändigen möchte, die im Hof ganz schrecklich kläffen und sie den Büchereibus sieht, kommt es dazu, dass sie sich ein Buch ausleiht, und sie zur Leseratte mutiert.
Ab sofort ist sie von Büchern so besessen wie wir wohl alle. Sie vernachlässigt ihre Staatsgeschäfte, und witmet sich in jeder freien Minute nur noch ihrer Lektüre. Selbstverständlich stößt das nicht überall auf Beifall, und einige Probleme stellen sich ein.

Die souveräne Leserin hat mir deshalb gut gefallen, weil Bennett ein paar Begleiterscheinungen aufzählt, die jeder Bücherwurm kennt. Dazu zählt vorweg einmal, dass wir nach ein paar Büchern eine Liste erstellen mit Büchern, die dann folgen sollen. Dass diese Liste und auch der SuB (Stapel ungelesener Bücher) schneller anwächst, als man die Bücher lesen kann. Ferner dass man erkennt wie endlich das Leben ist und wie viele Bücher es gibt. Diese Erkenntnis stimmt jeden Leser ein wenig traurig.
Aber auch, dass man seine Einstellung von Buch zu Buch und mit dem Leben wandelt, man mitfühlender wird, offener für das Du und die Welt. Ja, dass man im Grunde damit erst anfängt wirklich zu leben, und über dieses nachdenkt.

Die fiktive Geschichte rund um die Queen fand ich sehr humorvoll, und nachvollziehbar.  Besonders als Jane Austen erwähnt wurde, und ich jetzt das Gefühl habe, dass die Queen von England, die gleiche Meinung zu Austen hat wie ich :lol:

Heidi Hof

Wagenbach Verlag, OT: The Uncommon Reader, Übersetzung: Ingo Herzke, Hardcover 14,90 €, 115 Seiten, ISBN: 978-3-8031-1254-5

“Emma” von Jane Austen

emma.jpgDas Buch ist der reinste Heiratsmarkt!

„Emma“, die Protagonistin, ist wohl geboren,  von hohem Rang also, und hat in ihrer jüngsten Vergangenheit ihre Gouvernante an den rechten Mann gebracht. So denkt sie es sich, und diese hervorragenden Kupplereigenschaften möchte sie gerne fortführen. Zu ihrem nächsten Opfer wird Harriet auserkoren. Sie wird nicht müde, dieses bescheidene Mädchen an einen wahren Gentleman zu reichen. Die Zuneigung derer und ihren Stand wird dabei äußerst löblich übersehen, denn Emma hat ein Bild im Kopf, welches sie wahrhaben möchte.
Diese Bilder von Emma setzen sich in dieser Beziehung das ein oder andere Mal über alle Konventionen hinweg, obwohl sie selber zwanghaft ihrem Standesdünkel unterworfen ist, so dass ihre Bemühungen ziemlich paradox wirken.
Durch ihre unbändige Phantasie bringt sie die ganze Gesellschaft durcheinander. Nur der werte Knightley und der Leser durchschauen ihr Werken und Tun.
Zum Schluss des Romans, nach Emmas gescheiterten Versuchen, bricht dann, man möchte fast sagen endlich!, die Liebe über die Protagonistin ein, und ihr Spiel nimmt ein Ende!

Der Roman beschreibt zum größten Teil den Standesdünkel im 19. Jahrhundert, und dies mit so einer Hingabe, dass er oft an seine Grenzen stößt.
Über zahlreiche Seiten wird da beispielsweise vom Verschenken von Äpfel erzählt, obwohl es die letzten Äpfel des Schenkers sind. Das darüber entstehende peinliche Annehmen, die Demut, und die Reinheit des Herzens wird ganz ausführlich beschrieben.

Die Gesellschaft tuschelt fortwährend wer zu wem passt; sie zu ihm oder die zu dem. Ob die Verbindung vom Rang her zueinander passt, ob es eine glorreiche Tat sein könnte, edle Seelen zu befreien, alles wird abgewägt und lange diskutiert. Und die Gerüchteküche ist ständig geöffnet!

All dies führt dazu, dass der Roman über weite Strecken ziemlich langatmig und eintönig ist.

Da das Werk weitestgehend im Dialogform geschrieben ist, nimmt man die Figuren nur oberflächlich wahr. Dadurch gelingt es zwar der Autorin ein authentisches Zeitbild zu liefern, aber die Akteure werden nicht wirklich lebendig. Denn was jemand denkt und fühlt, darüber wird sowieso nicht gesprochen, denn nur die gesellschaftlichen Konventionen  zählen.

Dies ist nun mein zweiter Austen Roman und ich denke, dass es dabei bleiben wird! Mir ist bewusst, dass man in dieser Zeit so dachte und wirkte, aber diese Ausführlichkeit bezüglich der Thematik: Standesdünkel und gesellschaftlichen Konventionen ist mir bei aller Liebe zu dieser Epoche einfach zu viel, um nicht zu sagen fast unerträglich. Zum Glück versöhnt dann das Ende ein wenig.

Heidi Hof

Anaconda Verlag, 2006, OT: Emma (1816), Übersetzung: Horst Höckendorf, Hardcover €,  553 Seiten, ISBN: 978-3-86647-041-5

Der diesjährige Krümelpreis …

… geht an:

    Siegfried Lenz

pokal1.jpg

Wir haben im Jahr 2008
drei Bücher von ihm gelesen:

Deutschstunde
Schweigeminute
Es waren Habichte in der Luft

 

Aus diesem Grund war er der meist gelesene Autor von uns!

 

Herzlichen Glückwunsch!

Weihnachtstipps von Elke

Zwei Bücher möchte ich aus der 2. Internet-Sendung von Frau Heidenreich erwähnen:

legenden.jpg

Ein schöner Schmöker für den Winter. Es hörte sich tief und interessant an.
Bei Amazon ansehen

Und das andere sollte man sich schon einmal vormerken, wenn es denn demnächst neuaufgelegt wird: Siegfried Kracauer - Ginster
Momentan gibt es dieses Buch kaum noch zu kaufen, oder aber man muss tief in den Geldbeutel greifen. Also abwarten ;-)

“Lerche” von Dezsö Kosztolányi

lerche.jpgEine schöne Geschichte im übertragenen Sinn!

Die Geschichte beginnt damit, dass ein Vater für seine Tochter den Koffer packt, da diese für eine Woche zu Verwandten reist. Sie soll Abstand vom Alltagsstress  nehmen, und sich eine angenehme Woche auf dem Lande machen.
Erst nach und nach kann sich der Leser ein Bild von dieser Familie machen, denn er erfährt, dass “Lerche”, die Tochter, schon 35 Lenze zählt, unverheiratet ist, und sich voller Eifer um ihre Eltern kümmert.
Die Drei führen ein sehr spartanisches Leben, sind sehr sparsam, schaffen sich keine unnötigen Dinge an, essen gesund, aber eintönig, und hocken ständig beieinander.
Als Lerche dann im Zug sitzt und die Eltern nach Hause gehen, haben sie ein wehmütiges Gefühl. Doch schon der nächste Tag wird für sie ein kleines Abenteuer.

Kosztolányi erzählt äußerst raffiniert über unseren Alltag, und benutzt dabei die Figur der Lerche um alltägliche Zwänge zu beschreiben, so dass die Hässlichkeit derer uns wie Schuppen von den Augen fallen. Es gibt 1000 Dinge im Leben, die uns davon abhalten das Leben zu genießen. Wir träumen immer nur davon, und verschieben es auf morgen, aber wirklich in Angriff nehmen …

Die Sprache von Kosztolányi ist sehr angenehm, auch leicht ironisch, und das Buch liest sich flott und erheitert.
Ich würde mir wünschen, dass “Lerche” noch viele Leser findet, denn es lohnt sich!

Heidi Hof

Manesse Verlag, 2007, OT: Pacsirta (1924), Übersetzung: Christina Viragh, gebundene Ausgabe in Leinen €, 300 Seiten, ISBN: 978-3-7175-2144-0

“Idylle mit ertrinkendem Hund” von Michael Köhlmeier

hund.jpgEine sehr anrührende, autobiographische Erzählung.

Köhlmeier empfängt seinen Lektor bei sich Zuhause. Sie haben sich erst kürzlich das Du angeboten, doch der Umgang damit fällt beiden Männern sehr schwer.
Es ist Winter an der Schweizer-Grenze, und alles liegt in Schnee eingehüllt. Die Männer planen einen Spaziergang und entdecken dabei einen Hund auf dem Eis eines Sees. Dies ist eine gefährliche Situation, da Tauwetter eingesetzt hat und das Eis schon Risse aufweist. Sie beobachten den Hund, und die Eisfläche gibt auch schon nach. Der Hund rutscht mit den Hinterläufen ins Wasser, er kann sich nur noch mit seinem Oberkörper und den Vorderpfoten auf dem Eis halten.
Dem Lektor ist das zu heikel, und so ruft er Köhlmeier nur noch kurz zu, dass er Hilfe herbei rufe, und ist auf und davon.
Der Autor robbt auf dem Bauch zum Hund und versucht ihn zu retten …

Zu Beginn ist diese Erzählung ziemlich flach. Großzügig wird die Begrüßung des Lektors beschrieben, und man hat das Gefühl, dass diese ganze Geschichte nur seicht dahin erzählt ist. Dann aber werden tiefere Gefühle eingewebt, und sukzessive erhält diese Erzählung an Gehalt.

Wahre Freundschaft, auch die Bereitschaft zur Freundschaft, wird hinterfragt, und wie viel Feigheit eine solche Beziehung verkraftet.
Ein wunderbar einfühlendes Buch, welches zum Nachsinnen, vielleicht gerade zur Weihnachtszeit, einlädt.

Heidi Hof

Zsolnay Verlag, 2008, Hardcover 12,90 €, 109 Seiten, ISBN: 978-3-552-06076-0

“Das Spiel des Engels” von Carlos Ruiz Zafón

zafon.jpgFür mich eine Portion zu viel Phantasie!

Das alte Barcelona vor hundert Jahren: dunkle Gassen, unheimliche Viertel und verwunschene Villen, das ist der Schauplatz des Romans “Das Spiel des Engels”, und liefert zugleich die finstere Atmosphäre.
David Martín schreibt unter einem Pseudonym Schundheftchen für einem ausbeutenden Verlag. Seine Tantiemen sind spärlich und die Zeit zwischen den einzelnen Ausgaben sehr gering. So verbringt er seine Stunden eingesperrt im “Haus mit dem Turm” an der Schreibmaschine und “presst sein Gehirn aus”. Alle anderen Alltäglichkeiten müssen sich dem unterordnen: die Liebe, Nahrungsaufnahme, Schlaf und frische Luft. Doch seine Eitelkeit ist so groß, dass er darauf keine Rücksicht nimmt, er ist nur von dem Wunsch erfüllt, einmal seinen eigenen Namen unter einem bedeutenden Werk zu sehen.
Und so verwundert es dem Leser nicht, dass der Protagonist bei dieser Lebensweise erkrankt. David bekommt einen Gehirntumor, und ihm verbleibt nicht mehr viel Zeit bis das die Rasseln des Todes ihn erwarten.

Da tritt ein dubioser Verleger in sein Leben und verspricht ihm: Leben, Reichtum und Anerkennung. Ein verlockendes Angebot, doch David müsste dafür seine Seele verkaufen.

Das Buch hat einen enormen Spannungsbogen, es fesselt und die Seiten lesen sich wie im Wahn. Die Sprache ist angenehm und lässt sich leicht fast melodiös lesen. Es ist eine Mischung aus Thriller und Phantasy.
Doch genau das, das Phantastische, hat mich bei diesem Roman abgeschreckt. Inhaltlich wird das Faust-Motiv ausgearbeitet wie der Autor selber bekennt. Mephisto gegen Gretchen, gar die “Gretchenfrage” ist vorhanden. Aber in meinen Augen ist dies ziemlich klobig gemacht, denn neue Aspekte oder eine überraschende Wende fehlen dem Werk.

Als 2003 “Der Schatten des Windes” erschien, war ich von Zafón überwältigt, doch entweder hat sich mein Lesegeschmack zwischenzeitlich arg verändert, oder aber ich komme mit diesem Gothic-Stil nicht zurecht.
Keine unbedingte Leseempfehlung, da es höchstwahrscheinlich an Leser gerichtet ist, die dieses Genre auch mögen und lieben.

Heidi Hof

Fischer Verlag, 2008, OT: El Juego des Ángel, Übersetzung: Peter Schwaar, Hardcover 24,95 €, 711 Seiten, ISBN: 978-3-10-095400-8

Lesetipp von Scheck

Auf meiner Wunschliste steht es nun auch:

firmin.jpg

Mal was Lustiges mit tieferer Aussage. Das hörte sich recht interessant an!
Bei Amazon ansehen

Kulturgut: Sprache

Die CDU rief dazu auf, die deutsche Sprache ins Grundgesetz aufzunehmen. „Die Sprache der Bundesrepublik ist deutsch.“ So soll der Zusatz lauten. Gleich neben dem Satz „Die Bundesflagge ist schwarz-rot-gold.“ Was bereits in 17 europäischen Ländern seit Ewigkeiten eine Selbstverständlichkeit darstellt, löst in Deutschland wieder einmal eine (unnötige) Debatte aus. Die Forderung der CDU wird als Angriff auf Migranten gedeutet, als Nationalchauvinismus oder einfach als Ablenkungsmanöver von der Politik zur Wirtschaftskrise.

Die Sprache eines Landes ist auch die Basis der nationalen Identität. Ein kleiner, formeller Zusatz, der in der Vergangenheit versäumt wurde. Ist es nun in Zeiten der Globalisierung zu spät dafür? Ist die deutsche Sprache nicht wert, ihren gemäßen Anspruch auf Staatspapier verankert zu wissen?
Der Zentralrat der Muslime nannte das Vorhaben „lächerlich und kleinlich“ – und warf der CDU sogar einen Rückfall in die Debatte über eine deutsche Leitkultur vor. „Jedes Signal in diese Richtung ist ein Hindernis für Integration.“
„Wir haben 40 Jahre Bonner Republik ohne einen solchen Satz ausgehalten“, sagte der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet (CDU). „Je mehr man da hineinschreibt, je mehr wird das Grundgesetz verwässert und je weniger sind die wirklich klaren, prägnanten Sätze des Grundgesetzes zu erkennen.“ (Quelle: Bild.de)

Die Hoffnung einiger Landsleute wird geweckt, durch den Antrag könne die deutsche Sprache vor englisch geprägten Wörtern geschützt werden. Sicherlich ist die Zunahme englischer Begriffe wenig erfreulich, doch in der Vergangenheit war es nicht anders. Die ehemals herrschende Sprache Latein überflutete den Westen Europas und hinterließ auch in der deutschen Sprache ihre Spuren. Heute ist es eben der englische Vokabular. Sprache ist immer auch mit der jeweiligen Epoche verknüpft und dem jeweiligen Volk, der sie benutzt. Eine natürliche Entwicklung, die auch vom papiernen Grundgesetz nicht aufzuhalten ist.

“Oblomow” von Iwan Gontscharow

oblomow.jpgAls ich diesen Klassiker für eine Leserunde eingerichtet habe, stellte ich direkt fest, dass er ganz streng komponiert ist. Vier Akte mit jeweils elf bis zwölf Kapiteln. Ich habe nun die einzelnen Kapitel nicht weiterverfolgt, aber ich könnte mir sogar denken, dass Gontscharow auch inhaltlich an diesem Konzept festgehalten hat. Diese straffe Komposition liest man auf jedem Fall sehr gut heraus.

Im ersten Teil werden uns Oblomow und weitere Figuren vorgestellt. Gontscharow beschreibt zunächst ihr Äußeres, woraus man ihr Inneres ableiten kann. Selbstverständlich wird unser Protagonist ganz ausführlich vorgestellt, selbst seine Träume und Wünsche bleiben uns nicht verborgen.
Oblomow ist ein Nachfahre des russischen Landadels, seine Vorfahren haben einen ernormen Reichtum angewirtschaftet. (In der Mitte des 19. Jh´s als die ersten landwirtschaftlichen Maschinen, die ersten Anzeichen für den kommenden Fortschritt kamen, und dieser Landadel dahinschmolz, da er in alten Traditionen festgefahren war (Leibeigenschaft) und mit der “neuen Welt” nicht mithalten konnte.) Oblomows Vater tappte schon leise in diese Krise hinein, und Oblomow selber musste sie voll ausbaden. Denn unser Protagonist ist durch seine adlige Geburt so träge, dass er sich noch nicht einmal selber ankleiden kann, das Wort Arbeit ist ihm völlig fremd, ein Alptraum gar, am liebsten würde er den ganzen Tag im Bett liegen, von der Poesie träumen, von schönen Landschaften ohne große Abwechselung, nur ein stetiges Dahinfließen, und über das Leben sinnen.
Sein bester Freund Stolz ist fast das genaue Gegenteil von Oblomow. Ihm macht es Spaß die Welt zu erkunden, zu lernen, zu arbeiten und sein Geld zu vermehren.

Als Stolz seinen alten Freund in Petersburg besucht, ist er erschrocken! Oblomow liegt des Nachmittags immer noch im Bett, er hat einen ollen Schlafrock an, die ganze Wohnung ist verstaubt und verkommen, angelesene Bücher liegen wahllos herum, begonnen und nie beendet, und sein Äußeres lässt schwer zu wünschen übrig.
Und damit beginnt dann der zweite Teil, dass Stolz seinen Freund wieder auf die Beine bringen möchte, und ihn einer Bekannten vorstellt, die sich ein wenig um ihn kümmern soll. Es entwickelt sich eine wahre Romanze zwischen Olgar und Oblomow, die reiner und zärtlicher gar nicht sein kann.

Das Buch beschreibt den Wechsel einer Epoche zur nächsten, das alte romantische Russland und die beginnende Moderne. Oder den Wechsel von Romantik zum Realismus. All die Probleme, die sich damit einstellen, werden erläutert. Darüber hinaus ist dieses Werk ein hoch philosophisches und tiefenpsychologisches Werk.
Der letzte Akt geht unter die Haut, Gontscharow schreibt nicht nur über seine Figuren, sondern er findet einen direkten Zugang zum Leser und versetzt ihn in Erstaunen und tiefes Erkennen. Selten bin ich so bereichert worden von einem Buch. Oblomow ist mir ein treuer Freund geworden, den ich bestimmt beizeiten wieder zur Hand nehmen werde.

Anmerkung zur Ausgabe:
So gerne ich die Manesse-Bücher lese, da sie durch ihre Qualität in Material und vom Inhalt her absolut überzeugen, dieses Mal bin ich sehr enttäuscht worden! Das zu bemängelnde Konzept erwartet man vom Reclam-Verlag, aber nicht von diesen Luxus-Ausgaben, denn ohne eine starke Lesebrille ist dieses Buch kaum zu entziffern. Achtung Lupengefahr! 100 bis 200 Seiten mehr wäre wirklich ratsam gewesen!

Heidi Hof

Manesse Verlag, 2005, Übersetzung: Clara Brauner, gebundene Ausgabe Leinen  €, 686 Seiten, ISBN: 3-7175-1578-0